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Bauberufe
Straßenbauer

Tätigkeitsfeld
Der Straßenbau ist ein vielseitiges Aufgabengebiet. Der Straßenbauer braucht vielfältige Kenntnisse über Bodenarten, den Unterbau einer Straße sowie unterschiedlichster Materialien wie z.B. Asphalt und Beton. Darüberhinaus ist der Straßenbau ein großer Forstwirtschaftsbetrieb. Es werden Straßendurchlässe für z.B. Frösche und Lurche sowie Grünbrücken für Rehe und Wildschweine hergestellt.

Voraussetzungen
Eine gute körperliche Konstitution, gute Auffassungsgabe und technisches Verständnis.

Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung zum Straßenbauer dauert drei Jahre und wird sowohl in Ausbildungsbetrieben des Handwerks als auch in der Industrie durchgeführt. Die Ausbildung ist nach dem Dualen System aufgebaut; d. h. Betrieb und Berufsschule bilden gemeinsam aus. Dabei wird der Schwerpunkt im Betrieb auf die Vermittlung praktischer Fertigkeiten und in der Berufschule auf die Vermittlung theoretischer Kenntnisse gelegt. Durch eine Überbetriebliche Ausbildung werden die praktischen Fertigkeiten vervollständigt. Die Ausbildungsdauer kann unter bestimmten Voraussetzungen verkürzt werden.

Ausbildungsinhalte
Die theoretische Ausbildung in der Berufsschule ist in vierzehn Lernfelder gegliedert. Diese erstrecken sich von der Einrichtung einer Baustelle, über Bauen einer Asphaltstraße bis hin zur Herstellen eines Erddammes. Der Berufsschulunterricht erfolgt im Blockunterricht.

Prüfungen
Im zweiten Ausbildungsjahr findet jeweils eine praktische und eine theoretische Zwischenprüfung statt. Die Gesellenprüfung nach dem dritten Ausbildungsjahr besteht aus einer praktischen Arbeitsprobe und einer theoretischen Prüfung.

Weiterbildungsmöglichkeiten
Die bestandene Gesellenprüfung wird als Hauptschulabschluss anerkannt. Schüler mit Hauptschulabschluss können durch den Besuch der sog. Zusatzprogramms Englisch, durchgehenden Deutschunterrichts im Rahmen der Berufsschule und einer bestandenen Gesellenprüfung den allgemein gültigen Mittleren Abschluss erwerben. Aufbauend auf dem Realschulabschluss kann die Fachoberschulreife durch Zusatzunterricht parallel zur Berufsausbildung und durch eine zusätzliche Prüfung erworben werden. Darüberhinaus kann man über die Stationen Vorarbeiter, Werkspolier bis hin zum Meister in einem Straßenbaubetrieb aufsteigen.




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