Jüdische Berufsfachschule Masada

Ausstellung an der Kerschensteinerschule

Die Kerschensteinerschule veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem "Aktiven Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e.V." und mit "MIK – Netzwerkarbeit im Berufsschulzentrum Wiesbaden e.V." eine Ausstellung, die vor zwei Jahren von einer Berufsfachschulklasse in Darmstadt an der Friedrich-Emanuel-Merck-Schule entstanden ist. Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Wiederbeginn jüdischen Lebens im
Nachkriegsdeutschland.

Die Jüdische Berufsfachschule Masada wurde in den Jahren 1947 und 1948 von Samuel Milek Batalion in Darmstadt gegründet und geleitet. Das Ziel der Schule war es, den jungen Holocaust-Überlebenden eine Ausbildung und neuen Lebenswillen zu geben und sie auf ein zukünftiges Leben in Israel vorzubereiten.
Die Schule nahm im September 1947 den Unterricht auf, den zwischen 45 und 60 Schüler besuchten. Nach der Gründung des Staates Israel (14. Mai 1948) wanderten die meisten Schüler nach Israel aus. Danach wurde die Schule geschlossen.
Obwohl die Schule nur zehn Monate existierte, ist sie ein wichtiger Teil der Nachkriegsgeschichte in Hessen.

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