Erlebnispädagogik

Erlebnispädagogik im Selbstversorgerhaus Julius-Rumpf-Heim in
Bad-Schwalbach

Zum Anfang des Schuljahres 2011/2012 absolvierten mehrere EIBE-Klassen ein zweitägiges erlebnispädagogisches Seminar im Julius-Rumpf-Heim in Bad Schwalbach. Das Hauptziel des Seminars im Selbstversorgerhaus bestand darin, dass die zu Beginn des Schuljahres zusammengewürfelte Klasse sich untereinander besser kennenlernt und Vertrauen zueinander aufbaut. Aber auch die Sozialpädagoginnen und Lehrkräfte hatten die Möglichkeit, die Schüler/-innen besser kennenzulernen.

Die Schüler/-innen wurden in alle Prozesse der Organisation mit einbezogen. So mussten sie sich um das Menü, die Einkaufsliste, Busverbindung, Bildung von Teams (Kochteam, Putzteam u.a.) und Abendprogramm kümmern.

Nach der Ankunft im Julius-Heim bereitete das Kochteam (ca. 5 Schüler/-innen) das Mittagsessen vor. Nach dem gemeinsamen Essen wurden in allen Klassen in der Regel erlebnispädagogische Übungen mit den Schüler/-innen durchgeführt. Sie bekamen Kooperationsaufgaben gestellt, die sie nur gemeinsam lösen konnten. Die Schüler/-innen mussten innerhalb der Gruppe Absprachen treffen und sich gemeinsam eine Strategie überlegen. Die Übungen wurden in anschließenden Reflexionsrunden analysiert und ausgewertet. Im Anschluss an die Übungen hatten die Schüler/-innen Zeit für sich gehabt. Einige zogen sich in ihre Zimmer zurück, einige spielten draußen Tischfußball oder Tischtennis. Aber auch hier hatten die Betreuer die Möglichkeit mit den Schüler/-innen ins Gespräch zu kommen.

Auch die Vorbereitung des Abendessens übernahmen die Schüler/-innen. Nach dem Abendessen wurden verschiedene Themen wie Bewerbungstraining angesprochen und die Schüler/-innen bereiteten dazu Plakate vor. Im Anschluss wurde beim Lagerfeuer viel geredet, gesungen und gelacht.
Morgens bereiteten die Schüler/-innen das Frühstück vor und machten anschließend gemeinsam das Haus sauber. Kurz vor der Abreise wurden die zwei Tage durch die Lehrkräfte reflektiert und besprochen.
Diese Fahrt war pädagogisch sehr wertvoll. Sowohl die Schüler/-innen als auch die Lehrkräfte hatten Zeit, sich außerhalb der Schule intensiv kennenzulernen und Vertrauen zueinander aufzubauen. Es wurden viele Gespräche geführt, die Lehrkräfte haben viele Informationen über die Schüler erfahren. Die Schüler/-innen hatten die Möglichkeit, abgeschirmt von der Außenwelt mitten im Wald, sich auf wirkliche Dinge im Leben zu konzentrieren, sich mit eigenen Bedürfnissen auseinanderzusetzen und viel Spaß mit Mitschüler/-innen zu haben.

Sirin Dogan
-Eibe-Sozialpädagogin-

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