Von analogen Fotos zu digitalen Dateien


Die Kerschensteinerschule hat ein neues Fotostudio und –labor


Die Fotografie war schon immer Teil des Curriculums der FOS 11 und spielt auch im Lernfeld 6 der Mediengestalter und im Beruflichen Gymnasium eine wichtige Rolle.
Um in diesem Bereich nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch arbeiten zu können, wurde bisher ein kleiner Raum im Erdgeschoß der Kerschensteinerschule als Studio und analoges Fotolabor genutzt.

Mit der Einführung des Beruflichen Gymnasiums Druck- und Medientechnik wurde aber klar, dass nunmehr ein zeitgemäßes Fotostudio/-labor erforderlich sein würde. Es sollte zukünftig nicht nur von den Schüler/innen dieser Schulform, sondern auch von allen sonstigen Bildungsgängen mit Schwerpunkt Gestaltung genutzt werden. In diesen neu zu schaffenden Arbeitsbereich musste auch die Audiotechnik mit entsprechender Infrastruktur integriert werden.

Im Frühjahr 2014 konnte mit der konkreten Umsetzung dieser Pläne begonnen werden, weil durch die Einrichtung einer modernen Druckerei im neuen Hauptgebäude die Räume der alten Druckerei nicht mehr benötigt wurden. Diese konnten nun für die geplanten Aufgaben umgewandelt werden.
Ein großer und zwei kleine Räume, die alle miteinander verbunden sind, mussten zunächst leergeräumt werden.

Schränke, Tische und Regale, aber auch alte Materialbestände, die dort teilweise seit Jahrzehnte lagerten, wurden in der Schule verteilt, verschenkt oder entsorgt. Schließlich musste auch entschieden werden, was mit den dort vorhandenen alten Druckmaschinen geschehen sollte. Sie wurden am Ende zusammen mit einer großen alten Schneidemaschine verschrottet.
Die Kollegen und Kolleginnen des Fachbereichs trafen sich oft nach Unterrichtsende und sogar an Wochenenden, um den Ort vom Ballast der Vergangenheit zu befreien. Das Ausräumen dauerte mehrere Monate.

In den Sommerferien konnten sämtliche Räume von Handwerkern renoviert werden und mit Beginn des Schuljahres 2014/2015 begann die Phase der Neueinrichtung, verbunden mit einer zunächst provisorischen Nutzung. Im großen Raum wurde ein sogenanntes Hintergrundsystem aufgehängt, vor dem nun Menschen oder große Objekte fotografiert werden können.
An zwei Deckenschienen befindet sich eine Blitzanlage und an einem Aufnahmetisch ist Produktfotografie möglich. Ein Teil der Technik wurde neu angeschafft, aber auch die alte Technik findet noch Verwendung.
Der Studiobereich ist im hinteren Bereich zugleich auch ein Klassenraum für Gruppen bis 14 Personen.
In einem weiteren kleinen Raum ist ein analoges Fotolabor eingerichtet worden, in dem schwarz/weiß Fotos entwickelt werden können.
Schließlich gibt es noch einen Technikbereich, in dem sich abschließbare Metallschränke befinden. Dort wird das Zubehör sicher gelagert. Zukünftig sollen in diesem Raum noch Computer zur Weiterverarbeitung aufgestellt werden.
Die Räumlichkeiten werden auch genutzt, um dort Audiotechnik praktisch zu unterrichten.
Die Fotos dokumentieren den Prozess der Umwandlung und zeigen abschließend den heutigen Zustand.


Der Klassenraum vorher, in der Entstehenung und heute.




Das Labor vorher, in der Entstehenung und heute.




Das Studio vorher, in der Entstehenung und heute.

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